Heute hatte ich…

…einen erstaunlichen Scheisstag. Ich möchte ihn: Scheisstag-par-excellene-nennen!

Ich hatte mit meiner Chefin ein Konflikt-Gespräch, das ich eingefordert habe und habe eine klasse Mediatorin bestellt.

Also für alle, die es noch nicht wissen, ich bin ein sehr sehr schwieriger Mensch, der nur sehr sehr schwer mit Kritik umgehen kann. Auf jeden Fall wurde mir das heute reingedrückt und das, wo ich mich nur mal sachlich darüber unterhalten wollte, dass ich finde, dass ich sehr sehr wenig Eigenständigkeit in meinem Job habe und mich in meiner Mini-Kreativität beschnitten fühle. Na, und das mit den rumpelnden Eizellen im Bauch, nicht so schön. Ich habe dann auch konsequenter gleich mal geheult, bin zu meinem zweiten Job geradelt und wurde da von meiner formidablen Kollegin einfach in den Arm genommen und habe ….ach, was? Ja, gleich mal geheult. Ich bin ja eigentlich keine Heulerin, aber heute. Ihr könnt das gerne auf die Hormone schieben, ich schiebe das auf die Scheiß-Situation im Scheiß-Tag.

Meine Noch-Chefin hat es fertig gebracht mir reinzudrücken, dass sie mit mir inhaltlich und qualitativ unzufrieden sei, was sie mir vorher noch nie gesagt hat – und das nach einem Jahr massiven Stress, indem ich all ihre verf*üpselten Zielvorgaben überflogen habe.

Naja, ein langer Post. Meine Kollegin, auch eine sehr formidable, der ich das mit der Stimulation auch erzählt habe, hat nur gesagt: „Du bist jetzt erstmal krank, soll sie doch schauen wie sie ohne Dich zurecht kommt.“ Haha.

Und Morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch, muss nur noch schnell mein Selbstbewusstsein vom Boden aufkratzen und zusammensetzen. Wie heiße ich nochmal? Ach ja, das ist ja das Internet und wir sind anonym. Nicht wahr?

Und bei Euch so?

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2 Gedanken zu “Heute hatte ich…

  1. Oh Gott du Ärmste, dass war ja wirklich viel Mist für einen Tag! Lass dich bloß nicht unterkriegen, ich war diesen Monat auch ganz nah am Wasser gebaut und musste mich auf Arbeit ziemlich zusammen reißen. Aber Gefühle zu haben (und zu zeigen) ist kein Verbrechen und hat auch nichts mit beruflicher Kompetenz zu tun. Und von Chefs so kritisiert zu werden, ohne vorher Hinweise zu bekommen, ist ein Unding! Also: „Die eleganteste Art dem Feind die Zähne zu zeigen, ist ein Lächeln.“

    Liebe Grüße, Frau Einstrich

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  2. Liebe Frau Einstrich, Herzlichen Dank für Ihre Anteilnahme, ich versuche das mit dem Lächeln oder mit dem Zähne zeigen, meine Daumen sind für den zweiten Strich gedrückt! Hochachtungsvoll das fuxi (nur noch die Beine im schwarzen Loch, kann mich wieder umgucken!)

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