In Gummistiefeln zum ersten Hebammentermin und Hippo äh Hypno-Birthing

Bubbles-Audio-Hörstück

Heute hatten wir unseren ersten Hebammen-Termin. Ja, ich traue mich wir zu schreiben, nachdem ich in den letzen Tagen ein paar unübliche Blähungen an meiner Bauchdecke gespürt habe. Und das obwohl ich noch vor zwei Wochen an einem Abendessen Termin mit Freundinnen (die alle schwanger und weiter waren), stark daran gezweifelt habe schwanger zu sein. So sehr, dass ich es an diesem Abend niemandem erzählt habe.

Meine Frauenärztin wechselt die Vorsorge-Termine mit einer Hebamme ab. Die hat heute ihr modernes Hörohr an meinen wachsen Bauch gehalten und die Herztöne von Super-Bubble vorgespielt. Das war der Hammer! Da wohnt wirklich wer und allem Anschein nach geht es ihm/ihr gut.

Ansonsten habe ich mal wieder ordentlich Gewicht zugelegt, auch wenn ich vorsichtshalber alles Schwere abgelegt habe, bevor ich auf die Waage geklettert bin.

Gebären in Trance?

Natürlich habe ich sie noch mit Fragen gelöchert, zu aller erst was sie von Hypno-Birthing hält. Ein Freundin von mir, angehende Ärztin und schwer traumatisiert durch ihr Praktikum im Kreissaal hatte ihrem Freund blutrünstige Geburtvideos zeigen wollen, damit er sich die Geburt nicht wie einen Spaziergang vorstellt. Gefunden hat sie dann Frauen im Badezuber, die ihre Babies ohne Stöhnen sanft aus sich rausgleiten haben lassen. Sie hatte dann tatsächlich eine traumhafte Geburt und auch wenn ich jetzt nicht davon ausgehe, dass das auf jede übertrag bar ist, lohnt es sich vielleicht doch mit der Methode auseinanderzusetzen. Denn es geht vor allem darum die Angst zu verlieren und mit weniger Angst hat man auch weniger Schmerzen bei der Geburt….also, mal sehen. Meine Hebamme war so mittel-skeptisch.

Auch viele Kliniken sind aber sehr skeptisch und Geburten nach dieser Methode klappen wohl vor allem in Geburtshäusern oder Zuhause sehr gut. Denn eine wesentliche Technik ist sich zu entspannen, durch Übungen und mit Hilfe des/r Geburtspartners/-in. Wenn dann alle Naselang jemand in die Mumu schauen will, Messungen und Blut abgezapft wird, müssen die Frauen natürlich nochmal viel stressresistenter sein und beim Klinikpersonal (vor allem bei vielen Hebammen) sind Frauen mit langen Planungslisten (keine unnötigen Untersuchungen, nicht dauernd von Schmerzen hören, keine Student_en am Bett :)nicht sonderlich  beliebt. Das liegt vielleicht auch daran, dass diese Methode im Grunde (der Theorie nach) völlig ohne Unterstützung funktionieren soll.

Vielleicht gibt es ja einen Mittelweg? Und führ den Fall, dass alles schief geht, kann man ja auch einen Kaiserschnitt „planen“. Ich für meinen Teil würde zum Beispiel gedämpftes Licht bevorzugen und dass das Baby, aus Mangel an Mutters Bauch, dann gleich mal beim Papa auf dem Bauch landet. Davon träumt der eh schon seit Jahren! Wir werden sehen…erstmal weiter rund werden:)

Ps. Natürlich heißt es nicht Hypo oder Hippo Brithing sondern Hypno von Hypnose, aber meine Texterkennung stelltsich anscheinend lieber ein dickes Nilpferd vor, das ein Mini bekommt.

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